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Los Nr. 317 | A304

0317-Rudolf Scharpf, Kriegsgefangene & Brustporträt einer trauernden Frau, zwei seltene Mischtechniken der 1940er Jahre

€ 100
€ 450-500
Rudolf Scharpf, Kriegsgefangene & Brustporträt einer trauernden Frau, zwei seltene Mischtechniken der 1940er Jahre Rudolf Scharpf, 1919 - Ludwigshafen am Rhein - 2014, deutscher Maler und Grafiker, hier: Eine Gruppe Kriegsgefangener, eine eindrückliche Studie als Rückblick auf seine Zeit im Arbeitsdienst, Deckfarben auf festem Papier, 50 x 75 cm, eine Altrestaurierung am rechten oberen Bildrand, r. u. sign. u. dat. 1946 & Brustporträt einer jungen Frau, beide Hände in Trauer vor das Gesicht haltend, Deckfarben mit Sgrafitto, Papier aufgezogen auf Karton, 60 x 32 cm Zum Künstler: 1935 und 1936 besuchte Rudolf Scharpf die Kunstakademie in Karlsruhe und die Freie Akademie in Mannheim, wo er bei Albert Henselmann studierte. Von 1936 bis 1937 war Rudolf Scharpf Schüler der Académie Julian in Paris. Nach seiner Rückkehr nach Ludwigshafen arbeitete er als freischaffender Künstler. Von 1939 bis 1943 folgten Arbeits- und Wehrdienst. Ab 1946 sind erste Ausstellungsbeteiligungen in Ludwigshafen zu verzeichnen. Rudolf Scharpf war vor allem als Holzschneider bekannt, frühe Mischtechniken wie die vorliegenden beiden Arbeiten sind selten und kaum auf dem Markt. Die Rudolf-Scharpf-Galerie im Elternhaus des Künstlers in Ludwigshafen/ Rhein ist dem Wilhelm-Hack-Museum zugeordnet und wird durch dieses sowie ein Kuratorium verwaltet.
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