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Los Nr. 215 | A304

0215-Karl Lorenz Kunz, “Interieur mit Kreuzchen”, großes Ölgemälde von 1957, gerahmt

€ 480
€ 2000-2500
Karl Lorenz Kunz, "Interieur mit Kreuzchen", großes Ölgemälde von 1957, gerahmt Karl Lorenz Kunz, 1905 Augsburg - 1971 Frankfurt am Main, "Interieur mit Kreuzchen", Öl/Tusche/Platte, 131 x 135,5 cm, signiert und datiert 1957, WV 259, verso Etikett, im weißen Rahmen Zum Künstler: Maler des Surrealismus in der Nachkriegsmoderne. 1921 bewarb sich Kunz erfolglos an der Münchner Kunstakademie. Er bildete sich autodidaktisch weiter, ging als Externer zum Aktzeichnen in die Akademie und war Gast an der Kunstschule von Hans Hofmann in Schwabing. Kunz setzte sich mit der Moderne auseinander, vor allem mit Paul Cézanne und Kandinsky. Ab 1927 lebte und arbeitete er in Berlin. Unter den Nationalsozialisten wurde seine Kunst als entartet eingestuft und er erhielt ein Malverbot. Nach dem Krieg schloss er sich der Münchner „Neuen Gruppe“ an und schloss Freundschaft mit Willi Baumeister und Franz Roh. Bis zu seiner Berufung an die neu gegründete Staatliche Schule für Kunst und Handwerk (Saarbrücken), 1947, nahm er an zehn Ausstellungen teil, u. a. an der Allgemeinen Deutschen Kunstausstellung 1946 in Dresden. Auf der Surrealismus-Schau im deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig 1954 wurde Kunz mit vier Gemälden gezeigt, neben Klee und Schlemmer. Er war Mitglied der Neuen Darmstädter, der Pfälzischen und der Frankfurter Sezession. Seine Werke befinden sich u.a. in der Neuen Nationalgalerie in Berlin, der Bayrischen Staatsgemäldesammlung München, Städel Museum Frankfurt u.v.m.
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