Vorbericht 288. Auktion

Auktion – 28. Mai 2021

Moderne Kunst aus Mainzer Unternehmenssammlung & museale Knopf-Sammlung

K&K – Auktionen in Heidelberg versteigert im Rahmen der 288. Auktion am 28. Mai 2021 zahlreiche Kunstwerke einer großen Mainzer Unternehmenssammlung. Darunter ragt eine große 64teilige Wandinstallation aus transparenten Filterfolien in vier Farben von Nikolaus Koliusis, *1953 Salzburg, mit dem Titel „Simulationen“ von 2001 hervor. Die Folienarbeiten, deren Material aus dem Bereich der Fotographie stammt, werden vom Künstler als gefaltete Räume gestaltet. Die Installation wurde an repräsentativer Stelle im Foyer des Unternehmens gezeigt. Taxiert ist die Installation mit € 50.000-60.000 und startet mit einem Limit von € 6.400. Von der Lichtkünstlerin Regine Schumann, *1961 Goslar, stammt die große Knüpfarbeit aus farbigen Plastilight-Schnüren „Tag und Nacht“ aus dem Jahr 1997. Das in Schwarzlicht fluoreszierende Wandobjekt umfasst 80 x 540 cm und belebte mit seiner Farbigkeit den Eingangsbereich des Unternehmens. Dieses Unikat wird auf € 20.000-22.000 taxiert und mit einem Limit von € 2.800,- aufgerufen.

Aus der Mailänder Sammlung Marinotti stammen zwölf von Max Ernst, 1891-1976, entworfene Silberteller. Die aus 925er Silber gearbeiteten Teller zeigen stilisierte, mythologische Darstellungen u.a. “Bain de Diane”, “Cleopatra” und “Katchina”. Die insgesamt 6419 g schweren Reliefteller starten mit einem Limit von € 3.500 und haben eine Taxe von € 9.000-10.000.

Neben Porzellanen (u.a. Musiker aus der Meißner-Affenkapelle), Silber, Uhren, Asiatica, feinen Orient-Teppichen, Antiquarischem, ist diesmal eine museale Sammlung mit Knöpfen ab ca. 1780 im Angebot, dabei ein 12-Knöpfe-Set mit Pariser-Architekturansichten, kolorierte Radierungen hinter Glas (Taxe: € 2.000-2.200), sieben Knöpfe mit antikisierenden Themen in Grisaille-Malerei auf Elfenbein (Taxe: € 1.500-2.000) oder ein seltenes fünf-Knöpfe-Set mit Wirtshausszenen in Hinterglasmalerei (Taxe: € 1.200-1.500), aber auch ca. 70 Porzellan-Knöpfe Satsuma, Japan (Taxe: € 1.200-1.800), alle mit einem Limit von € 20 u.v.m.