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Los Nr. 157 | A304
0157-Franz Heckendorf, Expressive Blumen, Ölgemälde, gerahmt
€ 300
€ 800-1000
€ 800-1000
Franz Heckendorf, Expressive Blumen, Ölgemälde, gerahmt
Friedrich Heinrich Franz Heckendorf, 1888 Schöneberg - 1962 München, deutscher Maler und Grafiker, hier: Expressive Blumen, Öl/Platte, 65 x 50 cm, l. u. sign. u. dat. 52, gerahmt
Zum Künstler: 1905 bis 1908 studierte Franz Heckendorf an der Berliner Kunstgewerbeschule und an der Berliner Akademie der Künste. 1917 trat er dem Deutschen Künstlerbund bei. Von 1916 bis 1918 gehörte er dem Vorstand und der Jury der Berliner Sezession an. Eine umfangreiche Sonderausstellung in der Kestner-Gesellschaft in Hannover im Frühsommer 1918 gab einen Überblick über die erste Schaffensperiode des jungen Künstlers seit 1912. Während der Weimarer Republik galt Heckendorf als „Maler der Republik“ und „Liebling der sogenannten Gesellschaft“, seine Bilder fanden Eingang in die Sammlungen prominenter demokratischer Politiker. 1937 wurde in der Nazi-Aktion „Entartete Kunst“ Werke Heckendorfs aus dem Stadtbesitz von Berlin, der Nationalgalerie (Kronprinzen-Palais) Berlin, der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau, dem Museum Folkwang Essen, dem Kestner-Museum Hannover und dem Kaiser-Friedrich-Museum Magdeburg beschlagnahmt. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde er zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt, nachdem er von der Deportation in Vernichtungslager bedrohten Berliner Juden zur Flucht in die Schweiz verholfen hatte. Nach dem Krieg wirkte Heckendorf erst an der Akademie der bildenden Künste Wien, anschließend in Salzburg, dann bis zu seinem Tod in München.
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