Vorbericht 304

Ausgewählte Alte und Neue Kunst aus süddeutschen Privatsammlungen

Die 304. Auktion am 6. und 7. März 2026 eröffnet das Auktionsjahr von K&K Auktionen in Heidelberg. Es erwartet Sie erneut ein vielfältiges Angebot aus den Bereichen Moderne und Alte Kunst, Asiatika sowie Silber, Schmuck, Möbel, Antiken und Varia.

Zu den Höhepunkten der Modernen Kunst zählen Alberto Giacomettis Radierung Arthur Rimbaud von 1962 (Taxe: € 2.000–3.000 / Limit: € 20), zwei frühe signierte Radierungen (Bootsbauer und Hafeneinfahrt) von Erich Heckel aus den Jahren 1914 und 1916 (Taxen: 800–1200 / Limits: € 20), das Aquarell Kutschfahrt von Béla Kádár um 1920 (Taxe: € 10.000–12.000 / Limit: € 3.600), Alexander Koesters großes Ölgemälde mit fünf Enten (Taxe: 14.000–16.000 / Limit: 5.000), das großformatige Ölgemälde Geschlossenes Auge von Fritz Köthe aus dem Jahr 1988 (Taxe: € 4.000–5.000 / Limit: € 2.200), eine abstrakte Mischtechnik von César Manrique von 1986 (Taxe: € 1.500–2.500 / Limit: € 390), der kleine Tonkrug Picador von Pablo Picasso, 1952 (Taxe: € 3.000–3.500 / Limit: € 650), der große weibliche Akt in Bronze von Adolf Riesen (Höhe 123,5 cm; Taxe: € 2.500–3.000 / Limit: € 750) sowie mehrere Arbeiten von Günther Uecker, darunter der monumentale Nagel-Prägedruck Kathedrale von 2000 (Taxe: € 15.000–16.000 / Limit: € 20). Ergänzt wird das Angebot durch Fritz Winters abstrakte Ölkomposition von 1959 (Taxe: € 2.500–3.000 / Limit: € 650) und die großformatige, galeriegerahmte Fotografie Marx & Engels von Harf Zimmermann (Taxe: € 1.500–2.000 / Limit: € 20), um nur einige Beispiele zu nennen. Auch die Alte Kunst ist stark vertreten: Neben Gemälden wie dem Werk von Adriaen van de Velde mit Bäuerin, Schafen und Rindern aus dem Jahr 1663 (Taxe: € 4.000–6.000 / Limit: € 1.200), dem Nicolaes Maes zugeschriebenen Porträt einer vornehmen jungen Dame um 1680 (Taxe: € 1.200–1.600 / Limit: € 400) sowie dem Hyacinthe Rigaud zugeschriebenen Brustporträt eines vornehmen Herrn mit Allongeperücke um 1690 (Taxe: € 1.200–1.500 / Limit: € 390), seien hier besonders Raritäten hervorgehoben: ein romanischer liegender Löwe aus Sandstein des 12. Jahrhunderts (Taxe: € 4.000–5.000 / Limit: € 900) sowie ein romanisch-frühgotisches Weihwasserbecken des 12./13. Jahrhunderts (Taxe: € 3.000–4.000 / Limit: € 800) aus einer alten Heidelberger Sammlung. Aus derselben Sammlung stammen zudem eine feine flämische Tapisserie mit Familienwappen und bukolischer Szene um 1700 (Taxe: € 2.500–3.000 / Limit: € 800) sowie eine frühkykladische Marmorkandila aus der Zeit um 3200–2300 v. Chr. (Taxe: € 5.000–7.000 / Limit: € 1.600).

Asiatika
Im Bereich Asiatika werden erneut Porzellane angeboten sowie ein feiner chinesischer Korallenbaum mit Vögeln in blühenden Zweigen (Taxe: € 4.000–5.000 / Limit: € 800). Besonders spektakulär ist ein Album mit 13 indischen Miniaturmalereien und handschriftlichen Erläuterungen um 1900/1920 aus dem Umfeld der sogenannten Bengal School of Art (Taxe: € 2.000–2.500 / Limit: € 600).

Vitrinen-Objekte und Möbel
Im Bereich Porzellan findet sich zudem ein besonderes Objekt für Jugendstil-Liebhaber: ein 1903 von Henry van de Velde entworfenes Gewürzschälchen mit Peitschenhieb-Dekor aus der Königlichen Porzellan-Manufaktur Meißen (Taxe: € 4.000–5.000 / Limit: € 1.000). Neben sammelwürdigem Silber, etwa einem Tafelaufsatz aus Adelsbesitz um 1900 (Taxe: € 4.300–4.600 / Limit: € 3.000), umfasst das Angebot auch Glas, wie die große Bechervase mezza filigrana, 1935 von Carlo Scarpa für Venini, Murano, entworfen (Taxe: € 900–1.200 / Limit: € 300), Uhren, darunter eine prachtvolle Empire-Pendule aus der Zeit Napoleons III., Frankreich (Taxe: € 900–1.200 / Limit: € 300), sowie Möbel, beispielsweise ein kleiner Arbeitstisch mit Boulle-Marketerie, Napoleon III., Frankreich um 1850/70, mit passendem Stuhl im Stil Louis XIII (Taxe: € 1.800–2.000 / Limit: € 600).