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Los Nr. 368 | A304
0368-Jacques Villon, “La chasse aux tigres”, Farbaquatinta-Radierung von 1924
€ 20
€ 500-700
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Jacques Villon, "La chasse aux tigres", Farbaquatinta-Radierung von 1924
Jacques Villon, 1875 Damville - 1963 Puteaux, nach Henri Rousseau (1844 Laval - 1910 Paris), hier: "La chasse aux tigres", Farbaquatinta-Radierung, 37,5 x 50,5 cm, in der Platte signiert, bezeichnet "grave par Jacques Villon", nummeriert 152/200, mit Trockenstempel, o. Rahmen
Zum Künstler: Jacques Villon studierte ab 1894 in Paris an der École Nationale supérieure des Beaux-arts. Von 1894 bis 1906 arbeitete er als Karikaturist und satirischer Zeichner für mehrere Magazine in Paris, wie den Gil Blas, Chat Noir und L’Assiette au beurre. Im Jahr 1913 nahm er an der legendären Armory Show in New York teil. Nach dem Ersten Weltkrieg befasste sich Villon vornehmlich mit der Druckgrafik, vor allem der Kaltnadelradierung und der Aquatinta, gab jedoch die Malerei nicht auf. 1919 entstanden die ersten ungegenständlichen Bilder. Bekannt wurde er vor allem durch seine grafischen Arbeiten. Er galt lange Zeit als Vertreter des Kubismus, heutige Kunstwissenschaftler würdigen aber auch die Verknüpfung verschiedener anderer Stilrichtungen (Impressionismus, Futurismus) in seinen Werken.1937 wurde in der Nazi-Aktion „Entartete Kunst“ aus dem Staatlichen Museum Saarbrücken eine Druckgrafik (ein Halbakt) Villons und aus den Kunstsammlungen der Universität Göttingen mit der Zeitschrift in Mappenform „Die Schaffenden“, Jg. III, Mappe 4, 1922, seine Radierung Das Schachbrett beschlagnahmt
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