Von Albers bis Warhol: Moderne und Alte Kunst aus Sammlungen und Nachlässen
Gefühlt ist der Sommer noch immer nicht zu Ende, doch K&K – Auktionen in Heidelberg bereitet sich bereits auf die 306. Auktion am 6. und 7. November 2026 vor. Erneut erwartet Sie ein vielfältiges Angebot aus den Bereichen Moderne und Alte Kunst, Asiatika, Porzellan, Schmuck, Möbel und Varia.
Ein absolutes Highlight der Modernen Kunst dürfte das „Frühlingsfest“ von Otto Hettner von 1905 sein. Das impressionistische Hauptwerk wurde 1906 bei der Berliner Secession sowie im Kunstsalon Emil Richter in Dresden ausgestellt. Das in Eitempera auf Eternitplatte gemalte Bild (120 × 180 cm) zeigt eine vielfigurige Szene in einer toskanisch-mediterranen Landschaft mit antikisierenden Bauten. Es ist mit allen originalen Ausstellungsaufklebern versehen. Eine bemerkenswerte Wiederentdeckung aus altem badischem Privatbesitz!
Taxe: € 4.500–6.000 / Limit: € 1.500
Besonders spannend ist die Sammlung russischer und osteuropäischer Kunst. Darunter finden sich u. a. Isaak Izrailovich Brodskijs „Lenin mit seinen militärischen Beratern“, ein Ölgemälde um 1920 (Taxe: € 4.000–5.000 / Limit: € 750), Jan Stanisławskis „Vollmond hinter Bäumen“ von 1895 (Taxe: € 10.000–12.000 / Limit: € 2.800), Julian Stanczaks „Melting in Late Color“ in Öl von 1968 (Taxe: € 6.000–9.000 / Limit: € 1.900) sowie die Mischtechnik „Kompozycja IV“ von Władysław Jackiewicz (Taxe: € 3.000–4.000 / Limit: € 650).
Ein Blickfang ist Bernard Schulzes „Circe“ von 1980 (Taxe: € 7.000–9.000 / Limit: € 2.000) in musealer Größe. Klein, aber fein hingegen ist „Poems and Drawings“ von Josef Albers, eine limitierte Erstausgabe von 1958 mit Widmung und Signatur (Taxe: € 350–400 / Limit: € 20). Zwei weitere Highlights sind eine Zeichnung mit abstrakten Figuren von Willi Baumeister von 1948 (Taxe: € 4000-6000/ Limit: € 1500) und Andy Warhols signierter Farbsiebdruck „Committee 2000“ von 1982 (Taxe: € 7.000–8.000 / Limit: € 20)!
Hervorzuheben sind zudem Bildhauernachlässe, darunter die von Manfred Kieselbach und Fritz Schwarzbeck, mit zahlreichen Plastiken und Skulpturen.
Auch die Alte Kunst ist stark vertreten. Erwähnt seien das feine anonyme Gemälde des 16. Jahrhunderts, auf dem Maria dem Jesusknaben einen Rosenkorb reicht (Taxe: € 2.500–2.800 / Limit: € 500), die Radierung von Augustin Hirschvogel „Landschaft mit einem See“ von 1549 (Taxe: € 9000-10000/ Limit: € 20), Jacobus Voncks üppiges Stillleben in Öl (Taxe: € 2.000–2.500 / Limit: € 450) sowie Louis Welden Hawkins’ „Jeune femme mélancolique“ in Öl (Taxe: € 4.000–5.000 / Limit: € 900).
Darüber hinaus kommen Sammler antiquarischer Bücher, Liebhaber moderner Designmöbel, Spielzeug, Porzellan, Ikonen und Historica sowie Schmuckliebhaber auf ihre Kosten.
Es lohnt sich, einen Blick in den Katalog zu werfen!
