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Los Nr. 431 | A306

0431-Bernard Schultze, „Circe“, Ölgemälde von 1980 im Museumsformat (195 x 250cm)

€ 2000
€ 7000-9000
Bernard Schultze, "Circe", Ölgemälde von 1980 im Museumsformat (195 x 250cm) Bernard Schultze, 1915 Schneidemühl - 2005 Köln, einer der bedeutendsten deutschen Maler und Objektkünstler der Nachkriegsmoderne, gilt als ein Gründervater des deutschen Informel, hier: "Circe", großformatige informelle Komposition, Öl/Lw., 195 x 250 cm, r. u. sign. u. dat. 1980, verso bez., sign. u. dat. Provenienz: Galerie Wilbrand/ Köln Zum Künstler: Bernard Schultze erneuerte nach dem Zweiten Weltkrieg die deutsche Kunstszene radikal, indem er das Unbewusste und die gestische Abstraktion in den Mittelpunkt seines Schaffens stellte. Im Jahr 1952 gründete er gemeinsam mit Karl Otto Götz, Otto Greis und Heinz Kreutz die avantgardistische Künstlergruppe „Quadriga“ in Frankfurt. Diese Geburtsstunde des deutschen Informel brach radikal mit der figürlichen Malerei. Ab 1961 erweiterte Schultze seine flachen Bilder in den Raum. Er schuf skurrile, plastische Wesen aus Draht, Textilien und dicker Farbe, die er lautmalerisch „Migofs“ nannte. Bernard Schultze war dreimaliger Teilnehmer der documenta in Kassel (1959, 1964 und 1977).
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