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Los Nr. 666 | A306

0666-Margarete Hoenerbach, Blumenstilleben mit Vogelnest, rares Ölgemälde von 1886, im Goldstuckrahmen

€ 190
€ 750-800
Margarete Hoenerbach, Blumenstilleben mit Vogelnest, rares Ölgemälde von 1886, im Goldstuckrahmen Margarete Hoenerbach, 1848 Köln - 1924 Berlin, Malerin, Grafikerin, und Bildhauerin., Pionierin der deutschen Frauen-Kunst, hier: Naturgetreues Stillleben mit Schlüsselblumen, zarten Frühlingsblumen und einem moosbewachsenen Vogelnest mit Eiern vor einem dunklen, stimmungsvollen Hintergrund, Öl/Holz, 18,5 x 26,5 cm, r. u. sign. u. dat. 1886, im Goldstuckrahmen. Rarität, Gemälde von Margarete Hoenerbach werden extrem selten im Kunstmarkt angeboten. Zur Künstlerin: Margarete Hoenerbach bildete sich privat bei Otto Rethel und Alfred Hertel in Düsseldorf aus und ließ sich - nach Aufenthalten in Paris und Italien - in Berlin nieder. Sie widmete sich zunächst der Porträt-, Stillleben- und Landschaftsmalerei. 1868 wurde die Zeichen- und Malschule des Vereins der Berliner Künstlerinnen als erste öffentliche Institution gegründet, an der Frauen in der Kunst eine grundlegende und systematische künstlerische Ausbildung erhielten. An der Kunstakademie waren Frauen bis 1919 nicht zugelassen. 1891 etablierte sich der Verein sowie die Zeichen- und Malschule als feste Institution innerhalb des Berliner Kunstbetriebs mit großzügigen Subventionen vom preußischen Kultusministerium. Die Secessionisten Philipp Franck, Hans Baluschek, Ludwig Dettmann, Martin Brandenburg, Ulrich Hübner, George Mosson und Franz Skarbina standen als Lehrer der Zeichen- und Malschule bzw. als Ehrenmitglieder mit dem Künstlerinnenverein in Verbindung. Von 1892 bis 1909 wurde Margarete Hoenerbach in das Amt der Direktorin berufen. Ihre namhaften Schülerinnen waren u. a. Paula Modersohn-Becker (Abschluss 1896) und Käthe Kollwitz (Abschluss 1897).
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