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Los Nr. 660 | A306
0660-Heinrich Anton Heger (sicher) zugeschr., „München- Residenz“, Ölgemälde um 1880, im originalen Goldstuckrahmen
€ 150
€ 800-900
€ 800-900
Heinrich Anton Heger (sicher) zugeschr., "München- Residenz", Ölgemälde um 1880, im originalen Goldstuckrahmen
Heinrich Anton Heger, 1832 Hadersleben - 1888 München, deutsch-dänischer Architekturmaler, unsign., hier: Detailreiches Interieur der Münchner Residenz (Päpstliche Zimmer) mit dem Blick durch eine geöffnete, reich verzierte Holztür in einen prunkvollen Raum, Öl/Holz, 36 x 30 cm, verso alte Klebezettel: 1 x mit alter handschriftl. Bez. "München-Residenz, 1 x mit Nr. 580.
Zum Künstler: Heinrich Anton Heger studierte von 1852 bis 1856 bei Heinrich Hansen an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen Architekturmalerei und spezialisierte sich auf Renaissanceinterieurs. Erste Erfolge hatte er mit Darstellungen des herzoglichen Betstuhls in der Kapelle von Schloss Gottorf. Ein Stipendium der Kopenhagener Kunstakademie ermöglichte ihm eine Studienreise über Wismar, Lüneburg, Hildesheim, Dresden und Nürnberg nach München, wo von 1858 bis 1862 Schüler von Hermann Dyckan in der Zeichenschule für Kunsthandwerker war. In dieser Zeit entstanden Darstellungen des Altdeutschen Hauses in Hildesheim, des Klosters von Heilbronn und des Ulmer Münsters. 1865 wurde er in Kiel ansässig und beschäftigte sich überwiegend mit Innenraumdarstellungen der Hansestadt Lübeck. 1869 bewilligte ihm das preußische Kultusministerium eine Studienreise nach in die Niederlande und nach Belgien, 1871 nach Danzig und 1874 nach Italien. Als er in Kiel kein Auskommen mehr fand, wurde er 1875 in München ansässig.
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