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Los Nr. 176 | A306
0176-Waldemar Grzimek, Üppiger Frauenakt im Hüfttuch, Bronzeplastik
€ 150
€ 400-500
€ 400-500
Waldemar Grzimek, Üppiger Frauenakt im Hüfttuch, Bronzeplastik
Waldemar Grzimek,1918 Rastenburg, Ostpreußen - 1984 West-Berlin, deutscher Bildhauer, Keramiker, Lithograph, Holzschneider, Zeichner und Medailleur, der sowohl in der DDR als auch in der Bundesrepublik eine große Karriere machte. Er zählt zu den wichtigsten Vertretern der figurativen Nachkriegskunst in Deutschland und prägte einen eigenständigen, ausdrucksstarken Realismus, hier: Stehender üppiger Frauenakt mit einem Hüfttuch, Bronzeplastik mit goldbrauner Patina, H 20 cm, auf der Rückseite monogr. W.G., Gießereistempel Richard Barth/ Rinteln
Zum Künstler: Nach seinem Schulbesuch trat Waldemar Grzimek 1937 eine Steinmetzlehre bei der Philipp Holzmann AG an, bis er zum Studium der Bildhauerei bei Wilhelm Gerstel an der Hochschule für Bildende Künste Berlin zugelassen wurde, von 1945 bis 1946 schloss er das Studium unter provisorischen Umständen ab. Nach Kriegsende bekam er durch Vermittlung von Charles Crodel 1946 einen Lehrauftrag an der Kunstschule Halle auf Burg Giebichenstein und begann die Zusammenarbeit mit Hedwig Bollhagen. Von 1948 bis 1951 lehrte er als Professor für Plastik an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin-Charlottenburg, von 1956 bis 1961 war er Professor für bildende und angewandte Kunst an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Als ordentliches Mitglied des Deutschen Künstlerbundes nahm Grzimek zwischen 1967 und 1984 an insgesamt elf großen DKB-Jahresausstellungen teil. 1964 wurden Arbeiten von ihm auf der documenta III in Kassel in der Abteilung Skulptur gezeigt. Bis zur Berufung zum Professor an die Technische Universität Darmstadt 1967 wirkte Waldemar Grzimek als freischaffender Künstler in Berlin und Friedrichshafen. Von 1967 bis 1984 war Grzimek Professor für plastisches Gestalten an der TU Darmstadt.
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