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Los Nr. 372 | A306
0372-George Pusenkoff, „Who is afraid of The Screen – Who is afraid of Helmut Newton“, Ölgemälde von 2001, gerahmt
€ 190
€ 800-1000
€ 800-1000
George Pusenkoff, "Who is afraid of The Screen - Who is afraid of Helmut Newton", Ölgemälde von 2001, gerahmt
George Pusenkoff ( Георгий Николаевич Пузенков ) *1953 Krasnapolle - lebt und arbeitet in Köln, deutsch - weißrussischer Maler, Installationskünstler und Fotograf, Vertreter des Postmodernismus, hier: "Who is afraid of The Screen - Who is afraid of Helmut Newton", Acrylgemälde/ Lw., 70 x 70 cm, verso sign., bez. u .dat. Cologne 2001.
Bedeutung des Gemäldes: 1995 wurde George Pusenkoff von dem Fotografen Helmut Newton verklagt, weil er in Pusenkoffs Kunstwerk „Power of Blue“ eine (ungenehmigte) Bearbeitung eines seiner sah. Newton war der Ansicht, dass das Kunstwerk Pusenkoffs seinem Werk in seinen entscheidenden Komponenten so sehr ähnele, dass es ein Plagiat sei. Das OLG Hamburg entschied zugunsten Pusenkoffs, da seine Bearbeitung beinah alle Kernelemente des Fotos von Helmut Newton so verfremdet hatte, dass eigentlich kaum noch etwas übrigbleibe, das an das Kunstwerk von Newton erinnere. Der Prozess erregte zur damaligen Zeit, auch international, viel Aufsehen und wird auch in dem 2018 erschienenen Buch "Digitale Kunst und freie Benutzung" erwähnt.
Zum Künstler: George Pusenkoff studierte von 1971 bis 1976 Informatik an der Nationalen Forschungsuniversität für Elektronische Technologie in Moskau. Von 1977 bis 1983 absolvierte er ein künstlerisches Studium (Grafik und Malerei) am Moskauer Polygraphischen Institut, der heutigen Moskauer Staatlichen Universität für Druckwesen. Seit 1984 beteiligte er sich an Ausstellungsprojekten in Moskau sowie in anderen Städten der UdSSR und im Ausland. Während seiner Zeit in der UdSSR zählte Pusenkoff zu den Nonkonformisten.1987 trat er der Künstlervereinigung Ermitage bei und 1988 wurde er Mitglied der Moskauer Gruppe 88. Ebenfalls seit 1987 gehörte er dem Moskauer Künstlerverband an. Auf Einladung des Galeristen Hans Mayer kam George Pusenkoff 1990 nach Deutschland und lebt und arbeitet seitdem in Köln. Auch wenn Pusenkoff sich als klassischen Maler definiert, nutzt er jedoch die Möglichkeiten des Computers bei der Schaffung seiner Werke.
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