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Los Nr. 291 | A306

0291-Friedrich Ludwig, expressive Landschaft mit Haus, Mischtechnik um 1930, gerahmt

€ 90
€ 350-450
Friedrich Ludwig, expressive Landschaft mit Haus, Mischtechnik um 1930, gerahmt Friedrich Ludwig, 1895 Wieslet - 1970 Gabersee bei Wasserburg, deutscher, "entarteter" Maler des Expressionismus, der zur "Verlorenen Generation" gezählt wird, hier: Koloristisch anspruchsvolle, expressive Landschaft mit einem "halben" Haus, davor 3 Bäume, Mischtechnik um 1930, ca. 48 x 34cm, r. u. sign., unter P.partout gerahmt (Gesamt: 68 x 54 cm) Zum Künstler. Von 1922 bis 1926 studierte Friedrich Ludwig an der Städelschule in Frankfurt am Main, 1926 wird er an der renommierten Akademie Julian in Paris aufgenommen. Die Zeit von 1928 bis 1930, umgeben und beeinflusst von den Pariser Künstlern, gilt als die kreativste Schaffensperiode Ludwigs. 1934 wurde seine erste offizielle Ausstellung in München durch die Nationalsozialisten als „undeutsch“ erklärt und verboten.1935 bot die Galerie Neupert in Zürich Ludwig eine Ausstellung seiner Arbeiten an. Er weist ein Angebot zurück, nach dieser erfolgreichen Ausstellung in der Schweiz zu bleiben und reist in der Folgezeit über Bellinzona an die Adria, nach Paris und über Wieslet zurück nach Bad Reichenhall, wo er sich 1940 niederlässt. Nach der Kapitulation Deutschlands 1945 bekommt er von den Amerikanern die Erlaubnis, wieder ohne Restriktionen malen zu dürfen. 1956 stellte Friedrich Ludwig zusammen mit der Gruppe "Der Blaue Reiter" (Gabriele Münter, Marianne von Werefkin, W. Kandinsky, Franz Marc, August Macke, Paul Klee, Max Ackermann u.a.) zwei seiner Arbeiten in München aus und erlangte dadurch internationale Bekanntheit. In den 1990er Jahren wurde in seinem Geburtsort Wieslet das Friedrich-Ludwig-Museum eröffnet und Friedrichs Arbeiten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht
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