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Los Nr. 201 | A306
0201-Alfred Hofkunst, „Matratze“, Zeichnung/Aquarell von 1969 im Museumsformat (194,5 x 114,5cm), gerahmt
€ 900
€ 6000-7000
€ 6000-7000
Alfred Hofkunst, "Matratze", Zeichnung/Aquarell von 1969 im Museumsformat (194,5 x 114,5cm), gerahmt
Alfred Hofkunst,1942 Wien - 2004 Montet-sur-Cudrefin, bedeutender österreichisch-schweizerischer Grafiker, Maler und Bühnenbildner, Teilnehmer der documenta 1977. Er erlangte internationale Bekanntheit für seine detailreichen, surrealen und oft monumentalen Bleistift- und Buntstiftzeichnungen im Stil des Trompe-l’œil (Augentäuschung), die alltägliche Gegenstände mit verblüffendem Realismus und subtilem Humor wiedergaben, hier: "Matratze", Zeichnung/Aquarell/ Buntstift/Papier, 194,5 x 114,5 cm, r. u. signiert & dat. 69, unter Glas gerahmt. (Hier leichte farbliche Abweichung in der Abbildung - Streifen hellgrün). Provenienz: Galerie Stangl/München, 1975 als Leihgabe ausgestellt in der Neuen Pinakothek München, vom jetzigen Besitzer erworben bei Sotheby`s/ Zürich am 5.06.2018 "Swiss Art/Swiss Made", Los 82
Zum Künstler: Alfred Hofkunst wurde in Wien geboren und zog 1948 mit seiner Familie in die Schweiz um. Nach einer Lehre als Schriftsetzer und Theatermaler in Zürich arbeitete er zunächst als Bühnenbildner am Stadttheater Bern. Ab 1965 war er als freischaffender Künstler tätig und widmete sich ab 1966 fast ausschließlich der Zeichnung. Alfred Hofkunst war eng mit der Schweizer Kunstszene verbunden und pflegte intensive Freundschaften mit Künstlern wie Jean Tinguely, Bernhard Luginbühl und Daniel Spoerri.
1948 zog seine Familie nach Zürich, dort begann er 1958/1959 eine Schriftsetzerlehre und von 1959 bis 1963 eine Lehre als Bühnenmaler am Stadttheater Zürich. 1960 erwarb Hofkunst zu seiner Schweizerischen noch die österreichische Staatsbürgerschaft. Aus seiner Heirat 1963 mit Claire Hofkunst-Guillet entsprossen ihre drei Kinder: Rahel, Lukas und Esther. Ab 1963 arbeitete er zwei Jahre als Bühnenbildner am Stadttheater Bern. Ab 1965 arbeitete Alfred Hofkunst selbständig und ab 1966 ausschließlich als Zeichner. Eine originalgrosse Abbildung seiner Atelierdecke und -wände als gezeichnete Installation war erstmals am 25. August 1972 im Stedelijk van Abbemuseum Eindhoven ausgestellt, auch 1977 an der documenta 6 in Kassel. Werke von Alfred Hofkunst sind in vielen Sammlungen und Museen in der Schweiz und anderen Ländern vertreten, so in: Aargauer Kunsthaus, Aarau; Musée cantonal des Beaux-Arts, Lausanne; Kunstmuseum Winterthur; Grafische Sammlung Staatsgalerie Stuttgart; Stedelijk Museum, Amsterdam.
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