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Los Nr. 97 | A306

0097-Gertrude Degenhardt, „Der Schmuddelkinder Kumpanei“, Kassette mit 10 sign., großen Radierungen von 1970

€ 20
€ 350-450
Gertrude Degenhardt, "Der Schmuddelkinder Kumpanei", Kassette mit 10 sign., großen Radierungen von 1970 Gertrude Degenhardt, 1940 als Gertrude Schwell in New York City - 2025 Greifswald, deutsche Lithografin und Zeichnerin, hier: "Der Schmuddelkinder Kumpanei", zehn Radierungen in Kassette zum Chanson "Spiel nicht mit den Schmuddelkindern" ihres Schwagers und Liedermachers Franz Josef Degenhardt, je 50 x 65 cm, jeweils sign. u. num. 33/100, in grauer, "unscheinbarer" Original-Pappkassette Zur Künstlerin: Gertrude Degenhardt wuchs nach dem Zweiten Weltkrieg in West-Berlin auf. Ab 1956 lebte sie in Mainz, wo sie die Schule abschloss und bis 1959 an der Staatlichen Werkkunstschule für Gebrauchsgrafik studierte. Ab 1966 arbeitete sie als freischaffende Malerin und Graphikerin. Ihre Zeichnungen und Radierungen tragen ihre individuelle, unverwechselbare künstlerische Handschrift. Mit Radiernadel, aber auch mit Pinsel und Zeichenstift, stellte sie ihre Mitmenschen verfremdet und skurril und trotzdem gut erkennbar dar. Ihre Frauen und Männer sind aus dem Leben gegriffen - kauzig, ernst, heiter, nüchtern und trunken, erotisch und asketisch, individuell und originell. Liebenswerte und skurrile Gestalten aus der Liedermacherszene ihres Schwagers Franz Josef Degenhardt, wie im vorliegenden Werk, oder aus Irland, vielfach handfeste Stromer, Trinker und Spieler, können in ihren Radierungen und Farbradierungen aus früheren Jahren betrachtet werden.
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