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Los Nr. 75 | A306
0075-Christo Charpides, Vue des Martigues- „Miroir aux Oiseaux“/ Südfrankreich, Ölgemälde um 1940, gerahmt
€ 90
€ 450-500
€ 450-500
Christo Charpides, Vue des Martigues- "Miroir aux Oiseaux"/ Südfrankreich, Ölgemälde um 1940, gerahmt
Christo (Christophe) Charpides), 1902/09 Samos - 1992 Paris, griechisch-französischer Maler, hier: Bunte Fischerhäuser mit Booten in Martigues (malerische südfranzösische Hafenstadt im Département Bouches-du-Rhône, die aufgrund ihrer idyllischen Kanäle, Brücken und bunten Häuserfassaden auch als „Venedig der Provence“ (La Venise Provençale) bekannt ist). Der "Miroir aux Oiseaux" (Vogelspiegel) ist der wohl bekannteste und meistfotografierte Ort in Martigues. Ein von bunten Fischerhäusern gesäumter Kanalabschnitt im Inselviertel, der seit je her berühmte Maler, wie im vorliegenden Fall, anzog, Öl/Lw., 55 x 90 cm, im originalen Rahmen (87 x 105 cm)
Zum Künstler: Geboren auf der griechischen Insel Samos, zog es Christo Charpides in den 1930er-Jahren in die französische Kunstmetropole Paris, wo er sich im berühmten Viertel Montmartre niederließ, ganz in der Nähe des legendären Künstlerateliers Bateau-Lavoir. Charpides heiratete die Tochter des bekannten französischen Landschaftsmalers Henri-Jacques Delpy, wodurch er eine tiefe Verbindung zur französischen Maltradition pflegte. In den Jahren 1939 bis 1943 stellte er seine Werke regelmäßig im renommierten Salon des Artistes Indépendants in Paris aus. Charpides Ölgemälde und Aquarelle zeichnen sich durch einen lebendigen, impressionistischen Pinselstrich aus. Zu seinen bevorzugten Motiven gehörten Pariser Straßenszenen und urbane Architekturen, Küstenlandschaften der französischen Riviera und der Bretagne, Hafenszenen mit Booten und maritimer Atmosphäre sowie griechische Landschaften, die seine mediterrane Herkunft widerspiegeln.
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