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Los Nr. 211 | A305

0211-Karl Hubbuch, Porträt, Tuschezeichnung, gerahmt

€ 90
€ 300-400
Karl Hubbuch, Porträt, Tuschezeichnung, gerahmt Karl Hubbuch, 1891 - Karlsruhe - 1979, Porträt einer Frau nach links blickend, Tusche/Papier, 14,5 x 10 cm, verso Nachlassstempel, unter Glas und P.p. gerahmt Zum Künstler: 1908-12 Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe; danach Studium an der Schule des Museums der angewandten Künste in Berlin unter Emil Orlik, zeitgleich mit George Grosz. 1920-22 Meisterschüler bei Walter Conz und Ernst Würtenberger in Karlsruhe. 1922 studierte er wieder bei Orlik, dieses Mal an der preußischen Akademie der feinen Künste in Berlin. Ab 1924 Lehrauftrag in Karlsruhe mit späterer Professur. Seine Arbeiten waren in zahlreichen Ausstellungen zu sehen, u.a. 1925 „Neue Sachlichkeit“ in Mannheim und eine Gemeinschaftsausstellung mit Otto Dix und George Grosz in der Galerie Neumann-Nierendorf in Berlin. 1933 wurde Hubbuch wie sein Professorenkollege Wilhelm Schnarrenberger von der Karlsruher Kunstakademie entlassen. Im Rahmen der Aktion „Entartete Kunst“ wurden 1937 neun seiner Bilder aus Museen beschlagnahmt. Zudem wurde ihm verboten, weiterhin als Künstler tätig zu sein. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde seine Ernennung als Professor an der Akademie in Karlsruhe erneuert, an der er von 1947 bis 1957 wirkte.
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