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Los Nr. 1115 | A305

1115-Rarität für Schildkrötpuppen- Sammler:innen: Ottomar Gurth, Büste eines Kindes („Brustblattkopf“), seltene Bronzeplastik um 1910

€ 90
€ 200-400
Rarität für Schildkrötpuppen- Sammler:innen: Ottomar Gurth, Büste eines Kindes ("Brustblattkopf"), seltene Bronzeplastik um 1910 Ottomar Gurth, deutscher Bildhauer aus Berlin-Zehlendorf, Schüler von Richard Scheibe, nachweislich für Schildkröt tätig, hier: Büste eines kleinen Mädchens ("Brustblattkopf") als Vorlage für eine Schildkröt- Puppe, seltene Bronzeplastik um 1920, 20 x 12 x 12cm, goldbraune Patina, die Bäckchen liebevoll berieben, verso sign. Aus der Werkgeschichte der Schildkrötfabrik/ Mannheim: "Die Herstellung von Waren aus Celluloid wurde in Mannheim dahingehend weiterentwickelt, dass mit Hilfe von Dampf, der in einem speziellen Verfahren in Hohlkörper eingebracht wurde, die Teile besser zusammengefügt werden konnten. Das war die Geburtsstunde der Puppen. Sie entstanden zunächst um 1895 als Steifbein-Badepuppen. Wenig später folgten die Brustblattköpfe, die Puppenkörpern aus Stoff oder anderen Materialien aufgesetzt wurden. Zum Erfolg der Firma trug zudem bei, dass berühmte Künstler als Modelleure eingesetzt wurden, so Hans Haueisen, Franz Döbrich oder Ottomar Gurth. Sie sollten zeitgemäße Schönheitsideale umsetzen. Manche ihrer Kopfmodelle blieben über 50 Jahre Vorlage. Nur beim Haar aktualisierte man entsprechend der Zeit"
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