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Los Nr. 653 | A306

0653-Eduard von Gebhardt, Selbstporträt im Malerkittel, Ölgemälde um 1870, im Originalrahmen

€ 150
€ 500-600
Eduard von Gebhardt, Selbstporträt im Malerkittel, Ölgemälde um 1870, im Originalrahmen Franz Karl Eduard von Gebhardt,1838 Sankt Johannis/Estland - 1925 Düsseldorf, deutschbaltischer Maler und Professor an der Kunstakademie Düsseldorf. Er gilt als bedeutender Vertreter der Bildnis- und Historienmalerei der "Düsseldorfer Schule", hier: Halbporträt des Künstlers im Malerkittel mit seiner markanten "Prinz Eisenherz"- Frisur in jüngeren Jahren, fein lavierende Ölmalerei auf Holz, 15 x 17 cm, r. u. sign., im Originalrahmen der Zeit (Gesamt: 42 x 41 cm) Zum Künstler: Eduard von Gebhardt studierte ab seinem 16. Lebensjahr drei Jahre lang an der renommierten Kunst- Akademie von St. Petersburg und brachte dann zwei Jahre teils auf Reisen, teils in Karlsruhe zu, wo er die Kunstschule besuchte. 1860 kam er nach Düsseldorf, wo er Schüler Wilhelm Sohns wurde, der ihn nachhaltig förderte. Eduard von Gebhardt beschloss in Düsseldorf zu bleiben und wurde unmittelbarer Nachbar von Wilhelm Sohn. Einige Häuser weiter hatten die Maler Ernest Preyer, Otto Rethel, Ernst Bosch und Heinrich Mücke Wohnungen und Ateliers. Gebhardt wurde 1873 zum Professor an die Düsseldorfer Akademie berufen, 1905 wurde er als assoziiertes Mitglied in die Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique (Classe des Beaux-Arts) aufgenommen. Anlässlich seines 70. Geburtstages veranstaltete die Galerie Eduard Schulte in Berlin eine große Gebhardt-Ausstellung. Auf der Großen Berliner Kunstausstellung erhielt Gebhardt 1918 eine Goldmedaille, 1925 wurde er durch eine Gedächtnisausstellung gewürdigt und die Stadt Düsseldorf verlieh ihm die Ehrenbürgerwürde.
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