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Los Nr. 37 | A306
0037-Walter Becker, Leda und der Schwan, Aquarell von 1951
€ 180
€ 500-650
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Walter Becker, Leda und der Schwan, Aquarell von 1951
Walter Becker,1893 Essen - 1984 Tutzing/ Starnberger See, deutscher Maler und Grafiker, hier: Leda und der Schwan, moderne Interpretation des alten mythologischen Themas, Aquarell, 60 x 50 cm, r. u. sign. u. dat. 51
Zum Künstler: Kunsthistorisch ist Walter Becker der Verschollenen Generation und dem Expressiven Realismus zuzurechnen. Von 1915 bis 1918 studierte er an der Großherzoglich Badischen Kunstschule Karlsruhe bei Walter Conz. In dieser Zeit lernte er auch den Bildhauer Karl Albiker, sowie Wladimir von Zabotin und Rudolf Schlichter kennen. Von 1922 bis 1923 studierte Becker an der Kunstakademie Dresden und war dort Meisterschüler in der Bildhauerklasse von Karl Albiker. 1937 wurden im Rahmen der deutschlandweiten konzertierten Aktion "Entartete Kunst" allein aus öffentlichen Sammlungen nachweislich acht, insgesamt 19 Werke Beckers, die nicht dem nazistischen Kunstkanon entsprachen, beschlagnahmt. Womöglich hat sich Becker in diesen Jahren, dem Ratschlag seines Schwiegervaters Leo von König folgend, eher unverfänglichen Landschaftsmotiven und Porträtkompositionen gewidmet. 1941 erhielt Becker einen Ruf als Professor an die Kunstakademie Karlsruhe. „Doch noch vor Antritt seines Amtes, so schreibt Becker, sei durch die SS von Berlin aus sein Atelier versiegelt worden, und er sei ‚unter versteckter Drohung gezwungen [gewesen] vom Vertrag zurückzutreten‘.1951 wurde Becker als Lehrer an die Kunstakademie Karlsruhe berufen und war dort bis 1958 tätig. 1952 erfolgte die Ernennung zum Professor. In den 1950er Jahren entstanden stärker abstrahierte Werke. 1958, dem Jahr des Ausscheidens aus der Karlsruher Akademie, erfolgte der Umzug nach Tutzing. Becker lebte fortan in seinem Haus, das er bereits ab 1938 bewohnte und in das er auch während seiner Karlsruher Jahre in den Semesterferien zurückkehrte.
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