Los-Nr. 336 | A280

0336-Heinrich Faust, Allegorie des Herbstes und der Vergänglichkeit, symbolistisches Ölgemälde, Goldrahmen

€ 290
€ 550
Heinrich Faust, 1843 Reinsdorf – 1891 Kassel, dt. Portrait-, Historien- und im Spätwerk Landschaftsmaler, ab 1858 Kasseler Kunstakademie bei Friedrich Wilhelm Müller, in Antwerpen bei Joseph van Lerius, ab 1870 in München stark durch Arnold Böcklin und Hans Makart beeinflusst, nach Italienreisen ab 1870 in Kassel ansässig als freischaffender Künstler; Junge Frau, in reichem mittelalterlichem Kostüm mit einem geschlossenen Fächer in der Linken parallel zum Bildrand sitzend, den Kopf mit den teils geflochtenen, teils offenen rötlichen Haaren hält sie abgewandt und blickt zwei Putten an, die sich vor ihr in der Bildmitte befinden, der eine, hintere, hält eine Taube, der andere eine verblühte Sonnenblume vor sich, im Hintergrund stehen dunkle Bäume wie ein Schattenriss vor der im Faust-typischen, matten Goldton gehaltenen Abenddämmerung, rechts am Bildrand vertrocknetes Schilf und verblühte Pflanzen; in einigen Details an Werke von Makart erinnerndes symbolistisches Öl/Lw um 1880, doubliert, 46 x 57,5 cm, Firnis vergilbt, in den Randpartien zahl. Retuschen, Inkarnat fast völlig im guten Originalzustand, moderner Goldrahmen
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